Bei Gewerbebetrieben mit Leistungsmessung setzt sich die Netzrechnung aus zwei Teilen zusammen: dem Arbeitspreis für die bezogene Energie und einem Leistungspreis, der sich nach der höchsten gemessenen Leistung richtet. Der zweite Teil wird regelmäßig unterschätzt.
Denn diese Spitze entsteht oft in wenigen Minuten — und bestimmt danach über einen längeren Zeitraum, was Sie zahlen.
Wie eine Lastspitze im Betrieb entsteht
Typisch ist die Gleichzeitigkeit: Der Kompressor läuft an, während die Kälteanlage anspringt und die Produktion hochfährt. Oder mehrere Ladepunkte für Fahrzeuge sind zur selben Zeit belegt.
Keiner dieser Verbraucher ist für sich betrachtet auffällig. Erst die Überlagerung erzeugt den Wert, der abgerechnet wird.
Was der Speicher tatsächlich tut
Ein Gewerbespeicher deckt diese kurze Spitze aus der Batterie, statt sie aus dem Netz zu ziehen. Für den Betrieb ändert sich nichts — die Maschinen laufen unverändert. Nur der gemessene Höchstwert fällt niedriger aus.
Das funktioniert unabhängig davon, ob eine Photovoltaikanlage vorhanden ist. Wer beides kombiniert, nutzt denselben Speicher zusätzlich für den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms.
Ihre Lastgangdaten entscheiden, nicht die Branche
Ob sich das rechnet, lässt sich weder am Betriebstyp noch an der Betriebsgröße ablesen. Entscheidend ist, wie häufig und wie hoch die Spitzen ausfallen.
Diese Werte liegen vor: Betriebe mit Leistungsmessung erhalten die Lastgangdaten von ihrem Netzbetreiber. Wir sehen sie uns vor jedem Angebot an — und teilen Ihnen auch mit, wenn Ihr Lastprofil so flach verläuft, dass ein Speicher wenig bewirken würde.
Wann ein Speicher der falsche Hebel ist
Zwei Fälle kommen regelmäßig vor. Erstens: Zwei große Verbraucher ließen sich organisatorisch entzerren. Dann ist die Umstellung des Ablaufs die günstigere Lösung, weil sie nichts kostet.
Zweitens: Der Betrieb zieht rund um die Uhr gleichmäßig viel Strom. Das ist kein Spitzen-, sondern ein Mengenproblem — dafür ist eine Photovoltaikanlage der passende Ansatz, nicht die Batterie.
Wie wir in der Steiermark vorgehen
Am Anfang stehen Ihre Lastgangdaten und die aktuelle Netzabrechnung. Daraus ergibt sich, welche Speicherleistung nötig wäre, um die relevanten Spitzen abzufangen. Erst danach sprechen wir über Technik und Größe.
e-lion betreut Betriebe in Söding, Voitsberg, Frohnleiten, Graz und Graz-Umgebung. Zur technischen Beurteilung von Anlagen sind wir zusätzlich als nichtamtlicher Sachverständiger für Photovoltaik und Speicher tätig.
Fläche oder Betrieb prüfen lassen
Wir sehen uns Ihren Fall an, bevor geplant wird — und sagen auch ab, wenn die Zahlen dagegen sprechen. Stellen Sie hier Ihre unverbindliche Anfrage.



